Samstag, Juli 09, 2005

Warum ich nie nach Malorca will

Da habe ich neulich die Kür angekündigt, immer schön an der Uferstraße die Adria entlang. Das geht aber ganz anders hier. Eben wie bisher immer, denkst du, du bist oben, geht es immer noch ein bisschen höher.
Nach dem herzlichen Abschied von Zoran, dem Torwarttrainer, lief es auch anfangs bestens. Auf einer kleinen Straße immer an der Bucht von Kotor entlang nach Tivat. Dann aber trafen etliche große Straßen zusammen und die Leutchen waren zum Sonnabendausflug aufgewacht. Alles zusammen ergab beträchtlichen Verkehr mit bisher nicht beobachteten Arschlöchern hinter dem Steuer. Aber die vielen kleinen Kneipen gaben viel Abwechslung. Ich suchte mir immer "nacionalni restoran" heraus, wo ich mich dann meist als Gast der Familie fühlen konnte. Zum Beispiel bei dem, beinahe hätte ich Op' gesagt, der hatte aber neben seiner schönen Tochter Sandra noch einen kleinen Nachzügler Mirko. Mit ihm habe ich das Kellnern geübt, wobei ich die Rolle des Gasts übernahm. Für mich unproblematisch, da der Op' ja die Bier bezahlte, die ich immer bestellen durfte. Budva erreichte ich gegen Mittag, ein tolle klitzekleine Altstadt als Festung. Aber eben auch viel Urlaubstrubel.
Den Fehler von vorgestern wollte ich nicht wiederhohlen, deshalb bin ich in Sutomore bei Bar dann gegen 20 Uhr dem Schild zum Hotel Mirela gefolgt. Vorher her habe ich immer wieder mir vorgenommen, nur den Pass da vorne. Es sind aber derer noch drei geworden, immer so Sechs-Kilometer-Auffahrten für das ganz kleine Kettenblatt (aber noch mit Reserven hinten). Hier bin ich nun wieder feinstens und ein bisschen oversized eingerastet.
Eine Frage habe ich: Ist denn der Mont Blanc gefallen?
Viele Grüße von Unterwegs
Eberhard Elsner

Kommentare :

Bretzl hat gesagt…

Malloca is good for you ;-)
Gruss an Dich alten Haudegen!
Bernd

Detlef hat gesagt…

Typisch Bretzl...