... wie er im Buche steht. Das ist nun ein weiterer Versuch von mir, mich für die Autotouristik zu begeistern. Ich bin gestern bis in die Gegend von Pisek in Südböhmen gefahren. Es gibt mittlerweile etliche Stücken Autobahn in Czechland, die gehen aber alle sternförmig von Prag aus. Von Eger in Richtung Budweis ist es eine Fahrt durch die sprichwörtlichen böhmischen Dörfer. Ich fand das schöne "Kemp Važka" in Varvazov. Der Platz wird von einem tschechisch/deutschen Paar geführt, der Kerl stammt aus dem badenschen Schwarzwald. Ich fragte ihn, wie er mit der tschechischen Gramatik zurecht kommt. "Ich bin seit zwanzig Jahren hier. Es geht gut, weil es fast keinen interessiert. Die "blumige" Aussprache ist das Problem." Er gab mir zwei touristische Prospekte mit Karten und empfahl mir u.a. Blatna als Ziel einer Radrunde durch viele böhmische Dörfer.
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| In den böhmischen Dörfern |
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| Der Viklan von Kadov |
In den Dörfern hier gibt es noch ab&zu Kneipen, ich besuchte das Obecní hostinec in Čečelovice. Hier wies mich die Muttel auf ihre Tagessuppe hin - Kulasda. Dann hat mir ein Gast erläutert was das für eine Suppe ist: Eine Mehlsuppe mit Kartoffeln, Waldpilzen und Kräutern. Es war köstlich. Dazu hatte ich aus der Brauerei in Strakonice ein hopfiges Pilsner und ein kupferfarbenes Dunkles "Klostermann". Die Runde führte durch eine hucklige und abwechlungsreiche Landschaft mit Fernblicken auf den Böhmerwald am Horizont. Es ist wirklich ein Genuss hier zu pedalieren.


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