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| Burgenland |
Am Dienstag umgesetzt auf einen Zeltplatz in der Nähe von Svitavy (Zwittau). Ein Paradies an einem Teich mit Sandstrand und Sandburgen. Platz ist auf der großen Wiese genug. Einzigstes Manko: Bei den Männern fließt kein Wasser an den elektrisch gesteuerten Waschbecken auf dem Lokus. Man erhält aber einen Schlüssel zu einem großen Bad mit Duschen.
Die erste Runde gestern führte über Koppen und Kulme nach Usti nad Orlici. In Böhm. Trübau rettete ich mich vor einem Schauer in eine Kellerkneipe mit einer schönen Wirtin. Und in der Küche gab es weitere großartige Kompetenz: Die haben kleine Schweinemedallions so zubereitet, dass innen noch das Fleisch ein wenig rosig war, außen mit Bacon umwickelt. Dazu eine Pfeffersoße. Ein Gedicht!
Heute bin ich nach Mähren rüber. Und wenn wir gerade beim Essen sind, einige Worte zur Cesnakova, der Knoblauchsuppe. Mittlerweile habe ich schon vier Suppen verkasematuckelt. Die werden aus einer Brühe zubereitet, ordentlich Knoblauch rein geraspelt, dazu Kochschinkenwürfel und Käse, ggf. Kartoffeln. Immer mit frisch gerösteten Brotwürfel, oft aus Schwarzbrot. Einmal wurden die Krutons extra gereicht, so gehört es sich eigentlich. Das war im Schwejk-Lokal im Walzel-Zentrum. Aber nun der wichtigste Punkt: Wie schon früher im Altvatergebirge (Manne weiß schon) wird der Knobi immer schärfer mit der Reise in den Osten. Heute in Mährisch Trübau war das mährische Niveau erreicht. Es hat sicher auch mit der Jahreszeit zu tun, die haben frischen Knoblauch genutzt.
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| Mein Weg auf die Kozlovsky Kopec |
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| Die Bahn für den Tontransport an die Öfen |
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| Im Museum: Steuererklärung 1928 |
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| Die Gleise zum Tonbergwerk |
Die Grenze zwischen Böhmen und Mähren (und auch die Wasserscheide Elbe-Donau) ist hier eine interessante Hügelkette der Schönhengster Rücken, auf der Ostseite gehts steiler runter. An dieser Kante traten wohl höffige Kohleschichten zu Tage. Die Qualität war aber nicht so wie die Steinkohle aus Ostrava und der Bergbau stellte auf Ton für Schamotte um. Es waren bis zu 104 Öfen im Betrieb, verbunden durch eine 60cm-Schmalspurbahn. In Mladejov nad Morave gibt es dazu ein Museum. Leider haben sie die Dampfloks versteckt. Denn es wird eine Museumsbahn bis Hrebec (Schönhengst) betrieben. Der Radweg von Moravske Trebov hoch nach Hrebec ist leider diesen Monat gesperrt (steht so in mapy). Möglicherweise stehen die Loks im Bahnhof Hrebec-doly direkt im Tonbergwerk. Ich habe deshalb dort nicht den Rücken des Schönhengst überquert.
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