Es war ein herzlicher Abschied von Labi und seiner Familie. Ich bin am Grenzposten Shishtavec/Krusevo auf 1400 m Höhe rüber nach Kosovo gemacht. Das ist hier das Land der Goranzi. Deswegen die slawischen Ortsnamen in Albanien und Kosovo. In der Hauptstadt der Goranzi Dragash habe ich mich verfranst, kein Wegweiser war für mich erkennbar. Der Alptraum von Kratovo erwachte, doch es ging gut, den Weg nach einigen U-Turns hinunter nach Prizren gefunden. Nach Montenegro folgte ich dem Weg von 2015 in entgegen gesetzter Richtung. Dort wo ich mein erstes Peja-Bier getrunken habe unterhalb am Kulla-Pass, habe ich mir als Autofahrer ein Kleines gegönnt. Die beiden Grenzkontrollen waren ohne Aussteigen und ich erreichte wie mit dem Gastgeber vereinbart gegen 16 Uhr die gebuchte Campnighütte in Rozaje. Ich habe wieder einen Freund gefunden, Kokan. Er ist Hans Dampf in allen Gassen von Rozaje und Hüttenwirt des Paninarski dom Štedim. Er freute sich über meine Pläne, die Stichstraßen in die Berge zu beradeln.
In Rozaje befinde ich mich im Sandschak. Hier leben Slawen, die einem eher strengen sunnitischen Islam folgen. In der ersten Kneipe wollten die mir nur 0-Komma-Josef-Bier ausschenken. Ich wählte dieses Lokal wegen seiner Becks-Schirme. Da habe ich höflicherweise nur einen Kaffee genommen und bin weiter. In den kleinen Lebensmittelmärkten sah es auch nicht hoffnungsvoller aus, lauter Kopftuchmädchen. Einige wandelten sogar total verschleiert durch die Fußgängerzone. Die Bars und Lounges machten auch nicht den Eindruck, meine Gelüste zu erfüllen. Dann etwas außerhalb saß einer vor einer Flasche Jelen-Pivo. Das machte mir Hoffnung. Da waren einige Kerle drinne und die Barfrau. Ihr Dekolleté sowie ihr Röckchen entsprachen ganz und gar nicht dem rechten Glauben. Sie bestätigte: Pivo? Moshe! Ich bin dort dann jeden Tag zu zwei kleinen Jelen pivo eingekehrt.
In Rozaje befinde ich mich im Sandschak. Hier leben Slawen, die einem eher strengen sunnitischen Islam folgen. In der ersten Kneipe wollten die mir nur 0-Komma-Josef-Bier ausschenken. Ich wählte dieses Lokal wegen seiner Becks-Schirme. Da habe ich höflicherweise nur einen Kaffee genommen und bin weiter. In den kleinen Lebensmittelmärkten sah es auch nicht hoffnungsvoller aus, lauter Kopftuchmädchen. Einige wandelten sogar total verschleiert durch die Fußgängerzone. Die Bars und Lounges machten auch nicht den Eindruck, meine Gelüste zu erfüllen. Dann etwas außerhalb saß einer vor einer Flasche Jelen-Pivo. Das machte mir Hoffnung. Da waren einige Kerle drinne und die Barfrau. Ihr Dekolleté sowie ihr Röckchen entsprachen ganz und gar nicht dem rechten Glauben. Sie bestätigte: Pivo? Moshe! Ich bin dort dann jeden Tag zu zwei kleinen Jelen pivo eingekehrt.