Freitag, April 12, 2019

Nach Bulgarien

Abfahrt des Racic-Bus in DD mit der üblichen zwei stündigen Verspätung, aber er kommt zuverlässig. Gert hat wieder beim Verpacken des Rades geholfen. Das ist der Start in das große Bulgarien-Jahr 2019 auf meiner Lebensreise Balkan. Es soll so laufen: Eine Fahrt durch Thrakien mit der Erforschung von etlichen Heiligtümern des einflussreichen Volkes der Thraker auf die Geschichte der Griechen. Im Juni eine Wanderung mit Freunden in die “thrakische Kernzone”, die Rhodopen. Im Herbst dann zu den Eroberern Thrakiens, nach Mazedonien.

Inflation in Serbien: 1€ = 115,96 Dinar vor einer der regelmäßigen Pausen der Busfahrt auf einer Raststätte bei Subotica. Dann kommt Einer raus und wechselt die Magnetfolien: 116 + paar Zerquetschte. Sie nehmen hier Euro, aber kein “metal”, keine Münzen. Die Raststätte hat auch zwei Plätze mit Ladesäulen für das “Elektrische”. Scheint aber wenig Resonanz zu haben, selbst die Polizei hält das für normale Parkplätze.

Diesmal hat der Racic-Bus die Verspätung nicht aufholen können. Einer der Passagiere besaß einen diffizilen Ausweis, was die ungarische und die bulgarische EU-Grenzpolizei zu einer zeitraubenden Überprüfung veranlasste. Ich bin mir nicht sicher, ob er dann am Grenzübergang Dimtrovgrad (SRB)/Dragoman (BG) mit in den Bus zurück stieg. Unterwegs vor Nis ist einer der Busfahrer der serbischen Polizei aufgefallen. Seine Fahrerkarte wurde kontrolliert und er musste wohl eine Strafe zahlen. Möglicherweise war da was aus Deutschland anhängig, jedenfalls fiel immer wieder das Wort “Germanija” im auswertenden Gespräch mit den Kollegen. Das war alles gestern am 10. April.

Heute konnte ich früh nach erholsamen Schlaf im vorgebuchten “Business Hotel” in der Nähe des Avtogara Jug in Plovdiv starten. Ein kleiner Umweg nach Asenovgrad ersparte mir die verkehrsreiche direkte Straße. Ich bin im Dorf Batschkovo und wettere den Regen ab.

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